Doris Richtzenhain wurde 1940 in Minden geboren.
Nach Ihrer Ausbildung in Graphik-Design, Malerei und Plastik (Kunsthochschule Bielefeld, Universität Vechta) arbeitete sie als Graphikerin und freie Künstlerin.
Neben Malerei und Plastik entwarf sie Bühnenbilder und war als Restauratorin und Dozentin tätig. Prägende Lehrer ihrer Kunst fand sie in Professor Jürgen Rommerscheid, Vechta, dem Mindener Maler Gunther Wächterstein und dem Hamburger Zeichner Horst Janssen.
Doris Richtzenhains weitgespanntes Oeuvre umfasst Zeichnung, Radierung, Malerei und Plastik.
Ihre Sujets waren zunächst Stilleben, Portraits und Naturstudien. Nach 1990 löste sie ihre Bildsprache immer mehr zu abstrakten Themen auf und bediente sich nur noch einer Formensprache, die sie aus der Natur schöpfte. Inhaltlich traten der menschliche Körper, existentielle Ängste, Grenzerfahrungen, Tod, Kampf, Auflösung und Scheitern ins Zentrum ihrer Arbeit. 2000 erlitt Doris Richtzenhain einen Gehirnschlag, von dem sie sich nicht mehr erholte. Sie starb 2007.
Doris Richtzenhain
geboren am 31. Januar 1940 in Minden (Westfalen)
verheiratet 1964 mit Paul-Manfred Klimpel in Minden
drei Kinder: Bernd (* 1967, † 1969), Paul (* 1970), Annabel (* 1971)
sozial und politisch engagiert
verheiratet 1996 mit Eberhard Klitzsch in Berlin
gestorben am 25. Februar 2007 in Minden
